Das Hintergrundwissen, das jemand mitbringen muss, um im Sondermaschinenbau zur Dosiertechnik arbeiten zu können, ist enorm. Nicht nur die Planung und Herstellung der besonderen Maschinen gehört zu seinem Aufgabengebiet.

Für jedes Unternehmen, das eine Anlage aus der Dosiertechnik bestellt, muss ein Konzept erarbeitet werden. Dieses ist ganz unterschiedlich, je nachdem, mit welchen Materialien gearbeitet werden soll. Dazu gehört natürlich auch eine Menge an Kenntnissen über diese Materialien. Bei welcher Temperatur eine Substanz welchen Aggregatszustand hat, und wie dieser verändert werden kann, muss man schon wissen. Die Substanzen, die vermischt werden sollen, müssen ja ein brauchbares Produkt in einer bestimmten Form werden, und da darf auch auf dem Produktionsweg nichts schief gehen. Chemische Reaktionen, die entstehen können, wenn zwei Materialien aufeinander stoßen, müssen ebenfalls berücksichtigt werden. Dies ist vor allem dann wichtig, wenn es sich um Chemikalien handelt, die zum Beispiel zu einem Düngemittel oder auch zu Arzneimitteln vermengt werden.

Sicher muss auch die Mathematik zumindest zum Teil mit ins Blut übergegangen sein, denn vor allem Maßeinheiten spielen eine große Rolle, wenn konstant gleichwertige Mischungen hergestellt werden sollen. Wie viel von welchem Material auf welchem Wege und in welcher Beschaffenheit in den Produktionsablauf gegeben werden muss, sollte schon feststehen, bevor die Dosiertechnik Anlage gebaut und in der Halle des Industriebetriebes aufgestellt wird.

Wie in vielen anderen Berufen auch, muss man also ein großes Fachwissen mitbringen, um in der Dosiertechnik kompetent arbeiten zu können. Dies beginnt beim Maschinenbau Ingenieur und endet beim Maschinenbauer, der die Pläne der Ingenieure dann letztendlich in die Tat umsetzt.

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