Die Dosiertechnik wird auch in Haushaltsgeräten eingesetzt. Manche Geräte haben eine eingebaute Software, die den täglichen Umgang mit ihnen einfach und beständig macht. Ein Kaffeevollautomat ist zum Beispiel der Inbegriff einer Kaffeemaschine. Tasse für Tasse bekommt man hier den besten Kaffee, sofern das Gerät etwas taugt und die Bohnen auch eine gewisse Qualität haben.

Wie wird der Kaffee in einem solchen Automaten eigentlich hergestellt? Die Bohnen werden in den dafür vorgesehenen Behälter eingefüllt und auch für das Wasser ist ein Tank vorhanden, sofern es sich nicht um die Luxus-Ausführung mit einem eigenen Wasseranschluss, wie etwa bei gastronomischen Geräten, handelt. Danach ist die Benutzung eines Kaffeevollautomaten bis auf das Leeren des Satzbehälters nur noch per Knopfdruck, teils sogar mit digitalen Anzeigen, zu erledigen. Wie aber weiß die Maschine, wie viele Bohnen sie mahlen muss, und mit welcher Menge Wasser ein Cappuccino, ein Espresso oder ein normaler Kaffee aufgebrüht werden?

Hier kommt die Dosiertechnik ins Spiel, die die Qualität jeder Tasse Kaffee gewährleistet. Einmal auf das richtige Maß eingestellt – also nach Belieben des Kaffeetrinkers – wird eine gewisse Anzahl von Bohnen in das Mahlwerk gegeben. Ist das Mahlen erledigt, wird, je nach Einstellung oder Produktwahl, eine gewisse Menge Wasser erhitzt und über den Kaffee „gegossen“. Per Knopf sagt man dem Kaffeevollautomaten, ob man einen Espresso oder eine richtige Tasse Kaffee bekommen möchte: Das Ergebnis ist immer gleich, sowohl in der Zubereitung, als auch in der Menge und in der Qualität. Hier findet sich also in einfacher Form die Dosiertechnik, die in vielen maschinellen Vorgängen so wertvolle Dienste erweist.

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