Dosiertechnik zu Hause

Author: Redakteur

Dass man im eigenen Haushalt etwas mit Dosiertechnik zu tun hat, würden die meisten Menschen spontan verneinen. Im Allgemeinen ist diese komplizierte Technik ja auch mit größeren Anlagen, zumindest aber mit Handwerk oder Produktion verbunden. Ein kleines bisschen Dosiertechnik erlebt man aber auch im Alltag.

Man denke einmal an eine Krankheit oder Schmerzen – Dinge, die jeder Mensch ab und zu erleidet. Bekommt man die Medikamente nicht als Tabletten, die man einfach aus der Verpackung drückt, sie einnimmt und damit der Krankheit gegensteuert, erhält man in der Apotheke oft Tropfen. Diese müssen selbst dosiert werden. Nach Anweisung des Arztes gibt man eine bestimmte Menge dieser Lösung in ein Glas Wasser oder auf einen Löffel, je nachdem, wie die Darreichung angeraten ist. Dass aus der Flasche je Tropfen die gleiche Menge heraus kommt, liegt am speziellen Verschluss des Gefäßes. Es wird Luft in die Flasche gezogen, die den Druck ausgleicht. Somit ist gewährleistet, dass jeweils zum Beispiel 20 Tropfen eines Medikaments auch immer die gleiche Menge an Wirkstoff enthalten.

Manuelle Dosiertechnik findet sich bei jedem Koch- und Backvorgang, bei dem man nicht nach Gefühl, sondern nach Maßeinheiten eine bestimmte Menge eines Lebensmittels zum Gesamten dazu gibt. Die einfachste Form der Dosiertechnik hält man in der Hand, wenn man einen Schnaps mit der Hilfe eines Ausgießers in ein Gläschen schüttet. Auch hier gleicht die Luft von außen die Menge der abgegebenen Flüssigkeit aus, die aus der Flasche geschüttet wird. Das Dosieren ist also kein Problem, auch wenn Mixgetränke hergestellt werden sollen.

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