Wiegetechnik in Dosieranlagen

Author: Redakteur

Dosieranlagen kommen überall dort zum Einsatz, wo es auf die Abfüllung oder das Vermischen von Substanzen ankommt. Auch in der Pharmazie zum Beispiel sind die komplexen Anlagen zu finden. Ein wichtiger Bestandteil dabei ist auch die Wiegetechnik. Besonders beim Abmischen von Medikamenten müssen hier jedes Gramm und Milligramm, teils sogar kleinere Maßeinheiten stimmen. Die modernen Medikamente bestehen nicht nur aus einem einzigen Wirkstoff. In Tropfen oder Emulsionen sind die wirkenden Substanzen in anderen Stoffen gelöst. Dabei muss jede Verpackung, die in der Apotheke landet, auch den genauen Anteil an Wirkstoff enthalten.

Stabilität des Produktes ist aber ebenso wichtig, wie der Gesamtanteil der Wirkung. Die Dosieranlagen mischen also Produkte zusammen, die dank ausgefeilter und hoch präziser Wiegetechnik immer die gleichen Chargen abfüllen. Das Produkt das der Patient, zum Beispiel in Tropfenform konsumiert, darf sich nicht in seine Bestandteile zersetzen, sodass am Anfang die Dosierung stimmt und am Ende kein oder zu viel Wirkstoff in der Einzeldosis enthalten ist. Dies ist sowohl in der privaten Anwendung wichtig, als auch beim Verabreichen von Narkosemitteln, Chemotherapien und vielen anderen medizinischen Vorgängen.

Eine kleine Dosieranlage ist übrigens auch in jeder Medikamentenflasche, die eine Lösung enthält, vorhanden. Die Tropfen, die aus der Flasche kommen, sind immer gleich schwer beziehungsweise groß. So kann genau bestimmt werden, welche Dosis der Patient zu sich nimmt, beziehungsweise, wie viel Wirkstoff in einer Spritze ist, die im Klinikbetrieb aus einer größeren Packung, sprich Flasche, aufgezogen wird. Auch Perfusoren sind Dosieranlagen, die Flüssigkeiten in bestimmter Menge pro Zeiteinheit in die Blutbahn des Patienten abgeben. Höchste Präzision, elektronisch gesteuert, ist hier oberstes Prinzip.

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