Wer einen Herzschrittmachen benötigt, weiß oft gar nicht, dass die Verfahrenstechnik Lohnverguss bei dem Gerät, das nun so wichtig für den Patienten ist, zur Anwendung gekommen ist. Eine schwierige Zeit voller Angst liegt hinter Menschen, die so ein Implantat tragen müssen. Meistens beginnt alles mit einem Herzanfall, oder einem Herzinfarkt. Nachdem der Patient hiervon genesen ist, muss er sich mit dem Gedanken vertraut machen, dass er nun eine Operation vor sich hat, bei der ihm das wichtige Gerät eingesetzt wird.

Sicherlich wird sich jeder Patient auf die beste mögliche Art und Weise informieren, bevor er sich auf den Operationstisch legen muss. Ob er dabei auf den Begriff Lohnverguss stoßen wird, ist fraglich, denn für Herzkranke, die einen Herzschrittmacher eingesetzt bekommen, ist doch eher wichtig, wie die Batterie, die das Gerät betreibt geprüft wird, wie groß der Schrittmacher ist, und wie sehr sich die Überlebenschancen durch den Eingriff steigern.

Dass die lebenswichtige Elektronik per Lohnverguss zusammengefügt wurde, ist für die Patienten eher Nebensache, wenn sie überhaupt davon erfahren. Für sie zählt einzig und allein, dass das Gerät seine Dienste nicht versagt, wenn das Herz danach verlangt. So werden neuerliche Herzinfarkte, die bis zum Sekundentod führen könnten, vermieden. In regelmäßigen Abständen muss man als Träger eines Herzschrittmachers zum Kardiologen, der die Funktionsfähigkeit des Geräts überprüft.

Schon kleinste Fehler, die im Lohnverguss passieren, wie zum Beispiel mikroskopisch kleine Blasen in der Harzmasse, können hier Menschenleben aufs Spiel setzen. Deswegen ist es wichtig, dass die hergestellten Herzschrittmacher einigen Qualitäts- und Funktionalitätskontrollen unterzogen werden, bevor sie während der Operation in den Körper eingesetzt werden.

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